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Digitalisierung
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Driving Digital Dynamics

 

Neue Nachforschungen von MindMetre zeigen aktuelle Hindernisse, die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes für Erfolg bei der digitalen Transformation überwinden müssen.

Driving Digital Dynamics, eine neue Studie des Markforschungsinstituts MindMetre[i], die unter 1.000 Unternehmen der verarbeitenden Industrie weltweit durchgeführt wurde[ii], hat vier zentrale Faktoren identifiziert, die die digitale Transformation in der Industrie bremsen:

1.       Kompetenz im Management – die mangelnde Fähigkeit, die Vorteile, Risiken, Investitionsrendite und Best-Practice-Lösungen für die digitale Transformation einzuschätzen.

2.       Die „Data Challenge“ – Schwierigkeiten bei der Erfassung, Verwaltung und profitablen Nutzung digitaler Daten.

3.       Die Produktionshalle: Die fehlende Einbindung der Angestellten zur Umsetzung und Verwaltung neuer Systeme und Prozesse.

4.       Anleitung und Zusammenarbeit – der mangelnde Austausch grundlegender Kenntnisse, Best Practices und Beispiele erfolgreicher digitaler Transformation zwischen den Anbietern der Technologie und den Nutzern in der Industrie.

Dieser aktuelle Bericht von MindMetre knüpft an eine frühere Studie[iii] an, die ergeben hat, dass der Anteil „signifikanter“ digitaler Transformation bei Herstellern aller Größenordnungen (nicht nur bei finanzstarken Industrieriesen) im Jahr 2023-24 bei etwa 25-30 % lag. Das zeigt das enorme ungenutzte Verbesserungspotential in der Fertigungsindustrie weltweit.

Dafür sei jedoch eine stärkere Vernetzung, Zusammenarbeit und der detaillierte internationale Austausch erfolgreicher Beispiele erforderlich, so der aktuelle MindMetre-Bericht. Er hebt hervor, dass sowohl bei Herstellern als auch bei ihren Technologielieferanten ein grundlegender Wandel der Einstellung der entscheidende Hebel sei, um diesen Fortschritt voranzutreiben. Die Studie betont, dass viele nationale Branchenverbände des verarbeitenden Gewerbes weltweit bereits gute Fortschritte gemacht haben. Allerdings stellt die Forschung von MindMetre ebenfalls klar, dass die bisherigen Bemühungen nicht ausreichen, um das Tempo der Transformation aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen.

Paul Lindsell, Geschäftsführer von MindMetre (Foto: MindMetre), gibt zu bedenken: „Es gibt viele erstklassige Initiativen der Branchenverbände. Ebenso gibt es herausragende Technologieanbieter, die Workshops zum Erfahrungsaustausch und Foren für ihren Kundenstamm schaffen. All diese Maßnahmen sind zu begrüßen. Dennoch scheinen Reichweite und Umfang noch nicht auszureichen, um die von unseren Befragten identifizierten Hindernisse zu überwinden – Kompetenz des Managements, Fähigkeit zur Datenverarbeitung und Mitarbeiterengagement.

Das Auftauchen des Konzepts von Industrie 5.0 ist ebenfalls ein Beleg für Fortschritte – so wird die entscheidende Mensch-Maschine-Schnittstelle bereits in der Planungsphase der Transformation berücksichtigt. Dennoch ist mehr erforderlich, um das Tempo der Transformation zu steigern. Dies ist eine große Herausforderung für die industrielle Technologiebranche, die den Wandel beschleunigen will, ohne ihre Wettbewerbsvorteile zu gefährden. Letztendlich ist ein gewisser Vertrauensvorschuss von beiden Seiten – Industrie und Technologieanbietern – notwendig, um ein wirklich offenes, kollaboratives Ökosystem zu schaffen, das im Interesse aller effektive Investitionen in neue Technologien fördert und zu substanziellen Verbesserungen in Effizienz, Agilität und Leistungsfähigkeit in der Produktion führt. Selbstbewusste Technologieanbieter gehen bereits diesen Weg – doch die Mehrheit muss mitziehen.“

 

Den vollständigen Bericht finden Sie unter:

https://thoughtsparkagency.com/report/driving-digital-dynamics/

[i] www.mindmetre.com. A ThoughtSpark company.
[ii] USA, N = 453; Europa, N = 359; Asien, N = 276. Untersuchter Zeitraum: April 2024 – Januar 2025.
[iii] https://www.thoughtsparkagency.com/assets/uploads/2023/09/ThoughtSpark-Digital-Divisions-Report_2024-02-Web.pdf

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