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Quelle: melkvee.nl

Das wichtigste Thema im Jahr 2026

Lactalis warnt wie berichtet vor steigenden Mopro-Preisen infolge des Krieges in der Golfregion. Mehrere Schiffe mit Lactalis-Produkten liegen in der Straße von Hormus fest. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit von Milchprodukten befürchtet CEO Emmanuel Besnier, dass Ladungen verloren gehen könnten, sollte die Blockade andauern. Diese behindert den Export in wichtige Märkte wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar und Bahrain.

Lactalis sei gezwungen, Ladungen umzuleiten, berichtete der CEO, und sei nicht das einzige Unternehmen, das damit konfrontiert ist; alternative Transportmöglichkeiten seien stark gefragt, wodurch die Frachtraten steigen.

Störungen in der Lieferkette treiben die Kosten für Energie, Transport und Verpackungen im weltweiten Geschäft in die Höhe. Zudem besteht das Risiko, dass bestimmte Ladungen wie Butter und Sahne auf See verderben. Letztendlich werden diese Probleme auch zu höheren Verbraucherpreisen führen, warnt Besnier. „Wir werden diese Kosten an unsere Kunden weitergeben müssen. Das wird das wichtigste Thema im Jahr 2026 sein“, prognostiziert er.

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