Länderbericht
Quelle: IDFA

Bemerkenswerter Weihnachtsbrief

Michael Dykes, Vorsitzender des US-Milcherzeugerverbandes IDFA, richtete eine bemerkenswerte Mitteilung an die Mitglieder, in der er die Erfolge der Milchwirtschaft im Jahr 2025 würdigte. Hier das Wichtigste als Auszug:

 

Liebe milchwirtschaftliche Gemeinschaft,

Ich bin davon überzeugt, dass die US-Milchwirtschaft in eine Blütezeit eintritt. Wir sind stolz darauf, mehr als 3 Millionen Arbeitsplätze in den USA zu sichern und fast 800 Milliarden US-Dollar in die US-Wirtschaft zu investieren. Und wir fühlen uns geehrt, mehr als 24.000 amerikanische Milchviehbetriebe zu unterstützen, die jeden Tag daran arbeiten, die gesunde Milch zu liefern, die für die Herstellung nahrhafter und erschwinglicher Milchprodukte für Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt benötigt wird. Diese wirtschaftliche Stärke, gepaart mit unserem gemeinsamen Engagement für Gesundheit und Innovation sowie Investitionen in Menschen und Gemeinden, inspiriert mich für das kommende Jahr.

Bevor wir uns vom Jahr 2025 verabschieden, wollen wir einen Blick zurück auf die Trends und Entwicklungen werfen, die unsere Branche geprägt haben – eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte der amerikanischen Milchwirtschaft –, beginnend mit den Märkten und dem Wachstum.

Das Absatzwachstum von Milchprodukten hat die Trends im Einzelhandel dominiert. Milchprodukte wuchsen 2025 zu einer Rekord-Warengruppe im Einzelhandel mit einem Umsatz von 76 Milliarden US-Dollar heran und übertrafen damit alle anderen Lebensmittelkategorien. (CoBank)

Trotz Gegenwind für andere Agrarrohstoffe zeigen die US-Milchprodukteexporte eine robuste Wert- und Volumenentwicklung, die sich dem Rekordjahr 2022 annähert. (USDEC)

All diese Nachfrage hat dazu geführt, dass Milchverarbeiter unglaubliche 11 Milliarden US-Dollar in neue Verarbeitungskapazitäten investieren, wodurch die Milchwirtschaft an die Spitze aller Investitionen in die Lebensmittel- und Getränkeherstellung gerückt ist.

 

Eine auch nur im Geringsten ähnliche lautende Botschaft dürfte es aktuell in der EU-Milchwirtschaft mit Sicherheit nicht geben.

 

Screenshot: IDFA

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