Karwendel hat sein 100-jähriges Bestehen am Standort Buchloe mit Vertretern von Stadt und Landkreis gefeiert. Zu den Gästen gehörten der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner, Bürgermeister Robert Pöschl und Mitglieder des Buchloer Stadtrats. Auf dem Programm standen ein Rückblick auf die Unternehmensgeschichte und ein Rundgang durch die Frischkäse- und Quarkproduktion.
Viktor Lindner, Sprecher der Geschäftsführung und Vertreter der vierten Generation des Familienunternehmens, sowie Dr. Regina Schuster-Wolff-Bühring, Geschäftsführerin für Produktion, Technik und Qualitätsmanagement, erläuterten die Unternehmens- und Markengeschichte. Bürgermeister Robert Pöschl würdigte die Bedeutung des Standorts für die Region und die langjährige Verbindung des Unternehmens mit Buchloe.
Noa-Produktion soll nach Landsberg wechseln
Die dichte Bebauung des Werksgeländes stellt Karwendel vor Herausforderungen bei der weiteren Standortentwicklung. Geplant ist der Aufbau eines zweiten Standorts im nahen Landsberg. Dorthin soll innerhalb der nächsten beiden Jahre die Produktion der pflanzlichen Brotaufstriche und Hummus-Produkte der Marke Noa verlagert werden.
Viktor Lindner erklärte: „Wir glauben an die Zukunft von Karwendel und wollen auch die nächsten 100 Jahre in Buchloe bleiben. Damit das möglich ist, ist die weitere Entwicklung des Werks unsere wichtigste Herausforderung, die wir gemeinsam mit Stadt und Landkreis lösen müssen.“
Familienmolkerei mit regionalen Lieferbeziehungen
Gegründet wurde die Molkerei von Franz Xaver Huber in Wessobrunn bei Weilheim. Das Wachstum des Betriebs führte zum Umzug nach Buchloe. Inzwischen ist Karwendel international aufgestellt. Zum Sortiment gehören Frischkäse und Quark der Marken Exquisa und Miree sowie pflanzliche Produkte von Noa.
Das Familienunternehmen wird in vierter Generation geführt und beschäftigt insgesamt rund 550 Menschen. Viele Beschäftigte arbeiten bereits seit Jahrzehnten für Karwendel. Auch zu regionalen Milcherzeugern bestehen langjährige Lieferbeziehungen: Zahlreiche Betriebe arbeiten seit zwei bis drei Generationen mit der Molkerei zusammen.
Weitere Informationen unter: www.karwendel.de