Das „Bubble Denken“ in Tierisch versus Alternativ ist „out“; die Vielfalt an Proteinquellen nimmt zu und eine neue Reformulierungswelle ist entbrannt. Produkte auf Basis alternativer Proteine bereichern das Speisenangebot veganer, vegetarischer, flexitarischer oder spezifischer Ernährungsweisen sowohl im Lebensmitteleinzelhandel, in der Gemeinschaftsverpflegung als auch in privaten Küchen.
Während kultivierte und mikrobiell erzeugte Proteine an Bedeutung gewinnen, stehen pflanzliche Innovationen besonders im Fokus. Reformulierungen stellen hohe Anforderungen an die Produktentwicklung und Qualitätssicherung. Verbraucher erwarten nicht nur eine sichere Verarbeitung und nachhaltige Produkte, sondern exzellenten Geschmack, ein wertiges Nährstoffprofil und eine transparente Kennzeichnung. Es gilt die Balance zwischen Verfügbarkeit und technofunktionellen Eigenschaften von Rohwaren und Zutaten bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und fehlenden Erfahrungswerten zu finden.
Genau deshalb beschäftigt sich die Online-Konferenz des DLG-Lebensmitteltags Sensorik am Donnerstag, 19. März 2026 mit dem Thema „Protein-Reformulierung: Herausforderungen. Chancen. Lösungsansätze.“ In zwei separat buchbaren Blöcken und mit Online-Verkostung fokussieren wir die Themen:
Block 1: Produktentwicklung gestalten – Komplexität meistern
Block 2: Qualität ganzheitlich managen – Sicherheit, Nährstoffprofil und Nachhaltigkeit vereinen

