Bio Company erhält zum fünften Mal in Folge die „Grüne Karte“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Für den Verpackungscheck untersuchte die Umweltorganisation stichprobenartig 48 Filialen von zwölf Handelsketten hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zum verpackungsarmen Einkaufen und ihrer Mehrwegangebote.
Unverpackte Ware und Mehrweggetränke
In den untersuchten Märkten von Bio Company waren 79 Prozent der geprüften Obst- und Gemüseangebote unverpackt. Bei den konventionellen Supermärkten und Discountern betrug der verpackte Anteil nach Angaben der DUH durchschnittlich 65 Prozent.
Beim Getränkeangebot von Bio Company ermittelte die DUH für Wasser, Säfte, Softdrinks und Bier einen Mehrweganteil von 89 Prozent. Der Wert entspricht der vom Unternehmen angegebenen absatzbezogenen Mehrwegquote.
Mehrwegangebote an den Frischetheken
In allen untersuchten Märkten mit Käse- sowie Fleisch- und Wursttheken konnten Kunden eigene Behälter befüllen lassen. Zusätzlich bietet Bio Company das Mehrweg-Pfandsystem Pfabo an. Die wiederverwendbaren Boxen dienen dazu, lose Waren an den Frischetheken verpackungsarm mitzunehmen. Für eine Box werden 5 Euro Pfand erhoben, die bei der Rückgabe ausgezahlt werden.
Darüber hinaus fanden die Tester in allen vier untersuchten Filialen von Bio Company Speiseöl in Mehrwegflaschen.
Mehrweg bei Frischmilch und Joghurt ausbaufähig
Die DUH bescheinigt Biosupermärkten eine Vorreiterrolle bei Abfallvermeidung und Mehrweg. Verbesserungsbedarf sieht die Umweltorganisation im gesamten Handel insbesondere bei Mehrwegverpackungen für Frischmilch und Joghurt.
Weitere Informationen unter: www.biocompany.de