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GEA baut Werk in Janesville aus

 

Der Stadtrat von Janesville hat einer Entwicklungsvereinbarung mit GEA zugestimmt: Der Technologiekonzern baut seinen Standort in Wisconsin aus und stärkt damit seine lokale Produktions- und Technologiebasis für Kunden der Lebensmittel-, Getränke- und Ernährungsindustrie in Nordamerika. Geplant sind rund 6.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche für Büros, Fertigung, Forschung und industrielle Anwendungen – bei einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen US-Dollar für Gebäude und technische Ausstattung. Ab Anfang 2028 soll die Anlage in Betrieb gehen. Der Ausbau erweitert die lokalen Produktions- und Technologiekapazitäten für Kunden aus der Lebensmittel-, Getränke- und Ernährungsindustrie in Nordamerika.

Fertigung, Tests und Anwendungstechnik unter einem Dach

Mit dem Ausbau rücken Fertigung, Montage und Anwendungstechnik am Standort enger zusammen. Für Kunden bedeutet das: direkter Draht zu GEA-Experten vor Ort, kürzere Wege vom Testergebnis zur Produktionsentscheidung – und weniger Reibungsverluste beim Sprung vom Labor in die industrielle Anlage.

Neue Infrastruktur für Kerntechnologien

Im Zentrum steht das Portfolio von GEA Nutrition Plant Engineering, allen voran Trocknungstechnologien. Die neue Infrastruktur schafft zugleich Raum für Kunden- und interne Schulungen sowie anwendungsbezogene Tests.

„Lebensmittel- und Getränkehersteller in Nordamerika suchen Partner, die Prozesswissen und praxisnahe Versuche mit verlässlicher Projektabwicklung in der Region verbinden“, sagte Klaus Stojentin, CEO der Division Nutrition Plant Engineering und Mitglied des GEA-Vorstands. „Darauf antworten wir mit dem Ausbau in Janesville. Wir stärken unsere Kompetenz in einer Region, die für unsere Kunden und für GEA strategisch wichtig ist.“

Ausbau auf gewachsener Basis
Der Standort Janesville vereint bereits mehrere Betriebs- und Technologiebereiche: 2024 eröffnete GEA dort eine Einrichtung für Produktion, Reparatur, Logistik und Schulungen, unter anderem für Separatoren, Dekanter, Ventile und Pumpen. 2025 kam das Application and Technology Center of Excellence für New Food und Biotechnologie hinzu. Dort können Lebensmittelhersteller Verfahren im Pilotmaßstab testen, etwa für Präzisionsfermentation, Zellkultivierung und pflanzliche Anwendungen. Der jetzige Ausbau baut auf dieser Basis auf.

„Unsere Kunden wollen nicht nur, dass wir in ihrer Nähe sind – sie wollen vor Ort etwas voranbringen”, sagt Ana Rusu, Vice President Nutrition Plant Engineering, Nordamerika. „In Janesville lässt sich ein Prozess von der ersten Testfrage bis zum Produktionsplan begleiten, ohne Team oder Standort zu wechseln. Genau das macht diesen Ausbau aus: weniger Übergaben, mehr Fortschritt in einem einzigen Besuch.“

 

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