Verpackung
Quelle: Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH

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Mit dem neuen PaperLoop bringt die Papierfabrik Niederauer Mühle einen weiß gedeckten Testliner auf den Markt, der zu mindestens 25 Prozent aus recycelten Getränkekartonfasern besteht. Die gebrauchten Getränkekartons werden in der Niederauer Mühle aufbereitet und ihre Papierfasern für die Produktion von Wellpappenrohpapier verwendet. Damit haben Molkereien die Möglichkeit, den Einsatz recycelter Getränkekartonfasern in ihrer Verpackungslösung konkret und nachvollziehbar zu belegen.

 

Mindestens 25 Prozent Getränkekartonfasern – garantiert

Mindestens 25 Prozent der eingesetzten Papierfasern stammen garantiert aus recycelten Getränkekartons. Damit wird ein Faserstoff, der bereits Teil einer Verpackung war, erneut für die Herstellung von Verpackungen verwendet.

Für Molkereien eröffnet sich dadurch eine konkrete Perspektive, denn PaperLoop kann beispielsweise für Wellpappentrays verwendet werden, die in der Verpackungslogistik von Milch, Getränken oder anderen Produkten zum Einsatz kommen. Der garantierte Mindestanteil schafft eine klare und nachvollziehbare Grundlage für die Kommunikation des eingesetzten Recyclingmaterials.

Dr. Karsten Derks, CEO der Niederauer Mühle, bringt den Nutzen auf den Punkt: „Im PaperLoop bekommen die Papierfasern aus den Getränkekartons ein zweites Leben. Werden sie für die Verpackung der eigenen Produkte eingesetzt, wird Kreislaufwirtschaft konkret sichtbar und belegbar.“

Von der Sammlung zurück ins Papier

Die Niederauer Mühle ist die einzige Papierfabrik in Deutschland, die gebrauchte Getränkekartons aufbereitet und die gewonnenen Papierfasern zu Rohpapier weiterverarbeitet. Dabei können bis zu 120.000 Tonnen Getränkekartons pro Jahr verarbeitet werden.

Mit dem garantierten Mindestanteil zeigt PaperLoop, worauf es in der Praxis der Kreislaufwirtschaft ankommt: Nicht allein die Sammlung eines Materials ist entscheidend, sondern dessen tatsächliche Rückführung in eine neue Anwendung. „Das Sammeln der Getränkekartons über den Grünen Punkt schließt ja noch keinen Kreislauf. Entscheidend ist, dass die Papierfasern wieder genutzt werden“, erklärt Derks.

Das ist auch mit Blick auf die Recyclingquote relevant. Für Getränkekartons schreibt das Verpackungsgesetz eine Recyclingquote von 80 Prozent vor. Für das Berichtsjahr 2024 meldete das Umweltbundesamt laut Pressemitteilung dagegen eine Quote von 69,5 Prozent. Mit dem Einsatz von PaperLoop wird die tatsächliche Wiederverwendung der zurückgewonnenen Papierfasern unterstützt.

Für die weitere Verarbeitung zählt neben der Herkunft des Rohstoffs vor allem, dass das daraus hergestellte Papier zuverlässig in bestehenden Produktionsprozessen eingesetzt werden kann.

PaperLoop – für die Praxis gemacht

Der PaperLoop besitzt die gleichen Laufeigenschaften wie der EifelLiner Standard und ist damit auf eine verlässliche Weiterverarbeitung in der Wellpappenproduktion ausgelegt. Der Einsatz recycelter Getränkekartonfasern verändert somit nicht den grundsätzlichen Anspruch an die technische Verarbeitbarkeit des Papiers.

Auch optisch bleibt PaperLoop seiner Rohstoffbasis treu. Der Testliner wird nicht künstlich braun eingefärbt, sondern ist weiß gedeckt und entspricht in seiner Farbgebung den eingesetzten Vormaterialien. Dadurch verbindet er eine gute Bedruckbarkeit mit einer natürlichen Papierhaptik.

PaperLoop vereint somit zwei Anforderungen, zum einen den gezielten Einsatz zurückgewonnener Getränkekartonfasern und zum anderen die praktische Eignung für die Weiterverarbeitung. So entsteht ein Verpackungspapier, bei dem die Herkunft der Fasern nachvollziehbar ist und die Anforderungen des täglichen Einsatzes in der Wellpappenproduktion berücksichtigt werden.

Für Molkereien liegt darin ein zusätzlicher Vorteil. Der Einsatz der zurückgewonnenen Getränkekartonfasern lässt sich mit einer konkreten Verpackungsanwendung verbinden und damit gegenüber Handel und Verbrauchern nachvollziehbar darstellen. Molkereien können diesen Kreislauf unmittelbar schließen, indem sie beim Kauf von Wellpappe nach dem verwendeten Rohmaterial fragen.

Der PaperLoop und die Chancen für Molkereien

Kreislauf konkret belegbar
Mit PaperLoop können Trays hergestellt werden, deren Papier anteilig aus recycelten Getränkekartonfasern besteht. Damit kann die Nutzung des Faserstoffs in einer neuen Verpackungsanwendung konkret kommuniziert werden. Besonders anschaulich wird das direkt am Produkt, denn auf dem Tray kann darauf hingewiesen werden, dass für das eingesetzte Papier Fasern aus recycelten Getränkekartons verwendet wurden. So wird die Herkunft des Faserstoffs dort sichtbar, wo Handel und Verbraucher mit der Verpackung in Kontakt kommen.

Garantierter Anteil
Mindestens 25 Prozent der im PaperLoop eingesetzten Papierfasern stammen garantiert aus recycelten Getränkekartons. Das schafft eine klare und nachvollziehbare Grundlage für die Kommunikation des eingesetzten Recyclingmaterials.

Nachhaltigkeitsargument für Handel und Verbraucher
Der konkrete Einsatz recycelter Getränkekartonfasern kann gegenüber Handel und Verbrauchern sowie in der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgegriffen werden. Aus einer allgemeinen Aussage zur Kreislaufwirtschaft wird damit ein konkret benennbarer Materialeinsatz.

Recycling wird praktisch umgesetzt
Entscheidend ist nicht nur die Sammlung gebrauchter Getränkekartons, sondern die tatsächliche Weiternutzung ihrer Papierfasern. Im PaperLoop werden diese erneut als Rohstoff für Verpackungspapier eingesetzt.

PaperLoop auf einen Blick

Produktfamilie
EifelLiner

Produktart
Weiß gedeckter Testliner

Anteil Getränkekartonfasern
Mindestens 25 Prozent garantiert

Grammaturen
107 bis 164 g/m²

Weißegrad
71 bis 73 Prozent

Verarbeitung
Laufeigenschaften wie beim Standard-EifelLiner

Mehr über PaperLoop erfahren
Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH

verkauf@niederauer-muehle.de

 

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