Am 9. September 2026 war es wieder so weit: Das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Milchanalytik in Triesdorf begrüßte 13 Mitarbeiter verschiedener Molkereien zum zweitägigen milchwirtschaftlichen Laborgrundlagenseminar „Basisqualifikationen zur Prozessbegleitung“ des Landesverbands Bayerischer und Sächsischer Molkereifachleute und Milchwirtschaftler e. V. (LBM).
Ein besonderer Dank gilt Uwe Mohr, Leiter des LVFZ, sowie Alfred Reisnecker, stellvertretender Leiter des LVFZ und Organisator des Seminars, und dem Team für die professionelle Durchführung. Uwe Mohr stellte den Teilnehmern zunächst das Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum für Milchanalytik sowie den Bildungsstandort Triesdorf vor. Simon Gutensohn, Geschäftsführer des LBM, informierte anschließend über diesen für die Milchbranche und ihre Beschäftigten wichtigen Berufsverband. Lehrkräfte des LVFZ vermittelten dann die theoretischen Grundlagen der chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Analyse von Milch und Milchprodukten. Ausgewählte Analyseverfahren wurden in den Laboren veranschaulicht, vertieft und teilweise selbst durchgeführt.
Erfahrene Mitarbeiter des LVFZ unterstützten die Teilnehmer unter anderem beim Umgang mit empfindlichen Arbeitsgeräten in der Chemie und Mikrobiologie, bei der Dichtemessung von Milch in der Physik sowie bei der Beschreibung des Koloniewachstums auf und in verschiedenen Nährmedien. Handouts zur Veranschaulichung und Vertiefung der zahlreichen naturwissenschaftlichen Fachinformationen für den Berufsalltag ergänzten das Seminar. Ziel des jährlich stattfindenden Grundlagenseminars ist es, den Teilnehmenden einen Einblick in die vielfältige Welt der milchwirtschaftlichen Analytik und ihre große Bedeutung für Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz und Produktqualität zu geben. Seit vielen Jahren verbindet den LBM e. V. und das LVFZ eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Das Fazit der Teilnehmer fiel einhellig aus: ein kurzweiliges und äußerst interessantes Seminar. Unser Dank gilt allen Teilnehmenden für ihre intensive und angenehme Mitarbeit – und ganz besonders den Betrieben, die diese Schulung ermöglicht haben.