Die Haferdrinks von Oatly haben lt. eigener Darstellung in Großbritannien mittlerweile eine um 67 % geringere Klimabelastung als frische Kuhmilch – ein Anstieg von 12 % gegenüber 55 % im Jahr 2021. Ende 2025 gab Oatly bekannt, dass acht seiner meistverkauften Barista-Drinksorten in Großbritannien nun zu 100 % aus lokalem Hafer hergestellt werden – ein Schritt, der laut Unternehmensangaben dazu beitragen sollte, den ökologischen Fußabdruck um 7 bis 13 % zu verringern.
Nun hat eine unabhängige Lebenszyklusanalyse (LCA) von Mérieux NutriSciences | Blonk die Wirksamkeit der Umstellung bei der Rohstoffbeschaffung sowie Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch und beim Transport belegt.
„Wir haben unseren ökologischen Fußabdruck durch verbesserte Energieeffizienz in unseren Fabriken, optimierte Transportwege, HVO-Kraftstoff [Dieselersatz aus Rest- und Abfallstoffen wie Altfetten oder Pflanzenölen] und die Beschaffung von britischem Hafer reduziert,” so Caroline Reid, Senior Sustainability Director bei Oatly, in einem LinkedIn-Beitrag. Dass es so deutliche Verbesserungen geben würde, habe das Unternehmen jedoch selbst überrascht.