Im Innovationslabor in Frauenfeld durchlaufen Baumer Sensoren während der Entwicklung strenge Tests. Zunächst simuliert Baumer die Alterungseffekte der Sensoren, zum Beispiel durch Temperaturschocks (Bildmontage). Erst im Anschluss daran folgen die Dichtigkeitstests, um höchste Robustheit über die gesamte Lebensspanne zu gewährleisten. Bild: Baumer
Der Sensorspezialist Baumer bündelt mit einem neu eingerichteten Innovationslabor seine Kompetenzen für Testläufe und Prüfroutinen von Neuentwicklungen. Im großflächigen Untergeschoss des Innovation Center am Hauptsitz in Frauenfeld (Schweiz) durchlaufen die Sensoren aus den Baumer Entwicklungszentren strenge Tests.
Mit dem neuen Innovationslabor verfolgt Baumer konsequent seine bewährte Qualitätsstrategie weiter, die deutlich über die normativen Standards hinausgeht. Denn diese reichen oft nicht aus für die Produktanforderungen weltweit führender Hersteller. Gemeinsam mit diesen Technologieführern hat Baumer die Prüfstandards deshalb so hochgeschraubt, dass das Unternehmen auch extreme Bedingungen simulieren kann. Ziel der Testroutinen ist es, jeden Sensor ans Limit zu treiben, Schwachstellen zu erkennen und zu eliminieren und so neue Standards zu setzen.
Rund um die Uhr laufen im 1.300 Quadratmeter großen Innovationslabor Tests und Simulationen auf modernen Anlagen, um einwandfreien Dauerbetrieb bei den Anwendern zu gewährleisten:
· Dichtigkeitstests in der Wasserschutzkammer
· Schocktests auf der seismischen Schockanlage
· Vibrationstests mit Shaker
· Temperaturtests und künstliche Alterung in Klimaschränken
· Perfomancetests von Linearität, Wiederholgenauigkeit, Auflösung und Objektunabhängigkeit über den gesamten Mess- und Temperaturbereich
· Verifikationstests von Ansprechzeiten, Fremdlichtsicherheit, Robustheit gegenüber gegenseitiger Beeinflussung, Spotgrößen, Schallkeulen etc.