Für den unter dem Dach der Edeka organisierten, inzwischen jedoch insolventen Lebensmittel-Filialisten Feneberg zeichnet sich eine Lösung ab. Neben der Rewe will auch die eigens im März 2026 gegründete Gesellschaft „LEH Allgäu“ weiterhin unter dem Feneberg-Label für den Fortbestand einiger Filialen sorgen. Initiator und Hauptgesellschafter ist der vor allem seit vielen Jahren eng mit dem internationalen Käsehandel verbundene Handelsmanager Alexander Pade.
An der operativen Spitze sollen mit Amelie Feneberg und Robert Polland zwei Geschäftsführer stehen, die sich zudem in kleinem Umfang am Unternehmen beteiligen. Alexander Pade übernimmt – eigenen Angaben zufolge – die strategische Führung und den Vorsitz des Beirats. Ziel sei es, möglichst viele Standorte, Arbeitsplätze sowie die Marken Feneberg und die regionale Eigenmarkenrange „Von Hier“ langfristig zu erhalten. Als Lieferpartner für das verbleibende Feneberg-Netz gilt Rewe als gesetzt.
Nach einem Bericht der „Lebensmittel-Zeitung“ hat der Gläubigerausschuss das Konzept bereits einstimmig gebilligt. Ausstehend ist noch die Freigabe durch das Bundeskartellamt.
Bildquelle: Feneberg
Lebensmittelhandel
- Hans Wortelkamp
Quelle: LZ, SZ, LEH Allgäu