Preis, Erreichbarkeit und Alltagstauglichkeit sind weiterhin die wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Einkaufsstätte. Supermärkte und Discounter dominieren den Einkaufsalltag. Es werden also nach wie vor Preise verglichen und die Wahl der Einkaufsstätten wird gut organisiert.
Gleichzeitig jedoch gewinnt Ernährung als Ausdruck von Lebensstil und Identität an Bedeutung. Vor allem jüngere und urbane Zielgruppen greifen häufiger zu flexitarischen, vegetarischen oder veganen Angeboten. Digitale Tools wie Rabatt-Apps ergänzen den Einkauf zunehmend, ersetzen jedoch klassische Formate und stationäre Strukturen kaum. Insgesamt – so lautet das Fazit des EHI – verdeutliche die Studie „eine klare Diskrepanz zwischen öffentlichen Debatten über Nachhaltigkeit und Ernährungstrends und der tatsächlichen Konsumrealität, die weiterhin stark von Preisbewusstsein und Routine geprägt ist“.
Studien
- Hans Wortelkamp
Quelle: EHI