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„Bergbauern erleben“

Ausstellungseröffnung im Deutschen Museum mit Fotograf Klaus Maria Einwanger, Bergader Geschäftsführer Felix Kress, Bergbäuerin Katharina Schreyer, Bayer. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Museumsdirektor Prof. Michael Decker, Bergbauer Klaus Schreyer (v.l.n.r.) / Copyright Judith Schmidhuber

 

Die Bergader Privatkäserei und der renommierte Fotograf Klaus Maria Einwanger präsentieren ein gemeinsames Projekt „Bergbauern erleben“ ab dem 30. April 2026 im Deutschen Museum in München. Als Teil des Ausstellungsbereichs „Landwirtschaft und Ernährung“ zeigt das Museum für rund vier Wochen eine Sonderausstellung, die eindrucksvolle Einblicke in das Leben und Arbeiten der bayerischen Bergbauern bietet. Die Ausstellung wurde am 30. April 2026 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber im Deutschen Museum eröffnet.

Seit Jahrhunderten bewirtschaften Bergbauern kleine Höfe in den bayerischen Alpen und tragen maßgeblich zum Erhalt einer einzigartigen Kultur- und Naturlandschaft bei. Gleichzeitig stehen sie heute unter zunehmendem wirtschaftlichen Druck. Genau hier setzt das Projekt an: Es möchte Aufmerksamkeit schaffen, Verständnis fördern und Wertschätzung für diese oft wenig sichtbare, aber gesellschaftlich bedeutende Arbeit stärken. „Mit ‚Bergbauern erleben‘ möchten wir die Menschen hinter unserer Milch sichtbar machen und den Wert ihrer Arbeit hervorheben. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes erhalten wir einen einzigartigen Rohstoff. Er ist die Grundlage für unsere Produkte, auf die wir gemeinsam stolz sind. Als familiengeführte Käserei ist uns die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten besonders wichtig. Sie ist geprägt von Vertrauen, Respekt und einem gemeinsamen Fokus auf Qualität“, sagt Felix Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Bergader Privatkäserei.

Fotografische Hommage und gesellschaftlicher Appell

Fotograf Klaus Maria Einwanger hat die Bergbauern und ihre Arbeit über Jahre hinweg begleitet. Seine Bilder zeigen intime Momente ebenso wie die harte Realität des Arbeitsalltags in den Bergen. „Mich hat die Nähe zu den Menschen und ihrer Lebenswelt tief beeindruckt. Meine Arbeit ist eine Hommage an die Bergbauern und zugleich ein Appell, ihre Leistung stärker in den Fokus zu rücken. Diese Form der Landwirtschaft ist einzigartig – und sie verdient unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung“, so Fotograf Klaus Maria Einwanger. Das Projekt basiert auf Einwangers gleichnamigem Fotobuch und wurde gemeinsam mit Bergader zu einer umfassenden Initiative weiterentwickelt. Neben Ausstellungen umfasst „Bergbauern erleben“ auch digitale Inhalte wie Filme, Reportagen und Hintergrundgeschichten, die die Lebensrealität der Bergbauern facettenreich dokumentieren. Mit der Ausstellung im Deutschen Museum erreicht das Projekt nun ein überregionales Publikum und trägt dazu bei, die Bedeutung der Berglandwirtschaft und ihre enge Verbindung zu regionalen Lebensmitteln stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

 

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