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Quelle: vanderbilt.edu

Mutationsraten bei Milchsäurebakterien

Neue Forschungsergebnisse des Doktoranden Owen Hale im Behringer Lab zeigen, dass kultivierte anaerobe Bakterien im Vergleich zu aeroben Organismen keine niedrigeren Mutationsraten aufweisen. Diese Erkenntnisse stellen lang gehegte Annahmen darüber in Frage, was tatsächlich Mutationen in Mikroben antreibt.

Die neue Studie mit dem Titel „Elevated rates and biased spectra of mutations in anaerobically cultured lactic acid bacteria” (Erhöhte Mutationsraten und verzerrte Mutationsspektren bei anaerob kultivierten Milchsäurebakterien) wurde in mBio veröffentlicht. Hale untersuchte drei Arten von Milchsäurebakterien (Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus crispatus und Lactococcus lactis) über mehr als 1.000 Generationen. Es zeigten sich im Vergleich zu sauerstoffverstoffwechselnden Bakterien außergewöhnlich hohe Mutationsraten.

 

Abb.: Pixnio

 

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