Robert Leitner (links), Aufsichtsratsvorsitzender der SalzburgMilch, Katharina Lichtmannsperger, Tierärztin der SalzburgMilch, und Andreas Gasteiger, Geschäftsführer der SalzburgMilch mit einer “Goldenen Kuh”; Foto: SalzburgMilch/wildbild
Mit der erneuten Verleihung der „Goldene Kuh“ rückte die SalzburgMilch am 22. Januar besondere Verdienste ihrer Bauern rund um Tierwohl und Nachhaltigkeit in den Fokus und setzte damit ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Dabei ging ein Preisgeld von insgesamt 9.000 Euro an die Gewinner aus drei Kategorien.
Die Einreichung der Projekte untermauerte dabei, dass die SalzburgMilch Bauern Tierwohl nicht als Zustand, sondern als Prozess betrachten, der einer kritischen Hinterfragung und ständigen Weiterentwicklung bedarf. Entsprechend vielfältig und innovativ präsentierten sich auch die Projekte, die in den drei Kategorien „Gelebtes Tierwohl von Klein bis Groß”, “Innovative Umbaulösungen für Milchkühe, Jungrinder und/oder Kälber” und “Mehr Nachhaltigkeit am Milchviehbetrieb” eingereicht wurden. Eine unabhängige dreiköpfige Jury, bestehend aus je einem Tierarzt, Wissenschaftler und Konsumenten, zeigte sich von der hohen Qualität der Einreichungen sehr beeindruckt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass Tierwohl oft von großem Innovationsdrang getragen wird – auch wenn dies mit Mehraufwand verbunden ist.
Zum Siegerprojekt in der Kategorie „Mehr Nachhaltigkeit am Milchviehbetrieb“ wurde ein Betrieb gekürt, der sich mit seiner ganzheitlichen Betrachtungsweise von Nachhaltigkeit hervorgetan hat. Marianne Schmid, Spezialistin für Nachhaltigkeits- und ESG-Management bei SalzburgMilch, über die Beweggründe hinter der Entscheidung: „Der Gewinner-Hof konnte die Jury nicht nur mit einer einzelnen Maßnahme überzeugen, sondern mit einer großen Vielfalt an Initiativen. Neben einer hofeigenen Pflanzenkläranlage und Hackschnitzelheizung, die mit eigenem Holz betrieben wird, stach vor allem das Engagement zur Förderung von Lebensräumen und Artenvielfalt heraus.“ Der Siegerbetrieb setzt auf die Erhaltung von alten, bedrohten Nutztierrassen wie die Original Pinzgauer und bietet auch den kleinsten Lebewesen wie Insekten, Fröschen oder Schwalben in Steinhaufen, Streuwiesen, Biotopen und Brennnessel-Streifen einen ungestörten, natürlichen Unterschlupf.