Insgesamt prognostiziert NIQ für Deutschland eine Kaufkraftsumme von 2.607,0 Milliarden Euro, die für Konsum, Wohnen, Freizeit oder Sparen genutzt werden kann. Die Berechnung umfasst das nominal verfügbare Nettoeinkommen inklusive staatlicher Transferleistungen. Wie stark der Zuwachs real wirkt, hängt jedoch von der Preisentwicklung im Jahr 2026 ab. Laut NIQ-Experte Markus Frank wird die reale Kaufkraft durch moderate Inflation sowie Unsicherheiten in der Zollpolitik gedämpft. Regional zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede:Bayernbleibt das kaufkraftstärkste Bundesland mit durchschnittlich 33.666 Euro pro Kopf und liegt damit rund acht Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auf Rang zwei folgt Hamburg, das mit 33.019 Euro pro Kopf ebenfalls deutlich über dem Mittelwert liegt. Zugleich holen insbesondere die neuen Bundesländer weiter auf.
