
Die Sektoren, die für das tägliche Funktionieren unserer Gesellschaft unverzichtbar sind – Lebensmittelversorgung, Energie, Wasser, Transport – sind seit Jahren in puncto Cybersicherheit deutlich unterfinanziert. Noch immer arbeiten Organisationen hier in langfristigen Investitionszyklen – oft über fünf Jahre – die es unmöglich machen, angemessen auf aktuelle Cyberbedrohungen zu reagieren.
Im Jahr 2026 wird der Druck zunehmen, dies zu ändern. Es ist zu erwarten, dass Regierungen und Regulierungsbehörden zweckgebundene Budgets für Cybersicherheit bei Kritischer Infrastruktur fordern. Ausgaben für Cybersicherheit wären dann nicht länger punktuelle Modernisierungsmaßnahmen, sondern permanente betriebliche Notwendigkeiten.
Die vergangenen Monate haben gezeigt: Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur ein technisches, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Kritische Infrastrukturen lassen sich nicht mit Minimalbudgets schützen. Angreifer wissen das.
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