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Weiterhin Verlust geschrieben

Bei einer Umsatzsteigerung um 12,3 Mio. CHF auf 525,2 Mio. CHF hat die Schweizer Molkerei Cremo 2023 einen Verlust von 20,3 Mio. CHF eingefahren. 2022 wurden 21,5 Mio. CHF als Verlust verbucht.  Laut Verwaltungsratspräsident Georges Godel gab es 2022 einen außerordentlichen Ertrag von 11,8 Mio. CHF, hauptsächlich aus dem Verkauf des Standortes Steffisburg. Würde dies berücksichtige, wäre der Verlust 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent geringer ausgefallen.
Das Ergebnis belastet haben Nachfragerückgang und Konkurrenz durch importierten Billigkäse sowie der starke Schweizer Franken im Exportgeschäft.

Godel zeigt sich zuversichtlich, dass Cremo spätestens 2026 wieder schwarze Zahlen schreiben wird. Das Unternehmen habe im letzten Jahr Maßnahmen für eine höhere Produktivität und Profitabilität umgesetzt. Ihre volle Wirkung würden diese Maßnahmen erst 2025 und 2026 entfalten.

 

Foto: Cremo

 

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