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Weiterentwicklung Prozessleitsystem Botec F1

Datum: 21.06.2021Quelle: Krones

Die Steinecker GmbH, die innerhalb des Krones Konzerns wieder für die Produktfamilie Botec verantwortlich ist, bringt jetzt das neue Software-Release 4.0 auf den Markt, das mit zahlreichen Verbesserungen aufwartet.

Ein Hauptaugenmerk bei der Weiterentwicklung war, Schnittstellen zu übergeordneten Systemen wie zum Beispiel Produktionsplanung oder ERP zu optimieren. Derartige Anbindungen ermöglichen einen höheren Automatisierungsgrad und gleichzeitig weniger Bedienerinteraktion – und damit eine maßgebliche Effizienzsteigerung. Zudem stand im Fokus, die Bedienung nochmals wesentlich zu erleichtern: Nach der Devise „mit drei Klicks zum Ziel“ springt der Anwender aus dem jeweiligen Prozess-Kontext zur gewünschten Funktion, beispielsweise zu der entsprechenden Stelle bei Themen wie Rezeptverwaltung, Trend, Auftragsübersicht oder Störung. Eine nahtlose Integration von Botec ins TIA-Portal erlaubt der Engineering-Buddy, ein Hilfsmittel, welches das Engineering auf Basis von Siemens TIA-Steuerungen deutlich vereinfacht. Darüber hinaus unterstützt Botec jetzt Microsoft Active Directory und lässt sich dadurch in die zentrale IT-Landschaft des Kunden einbetten.

Das aktuelle Release erhöht die Unabhängigkeit bei der Wahl des Endgeräts: Die Umstellung auf eine Vektorgrafik-Darstellung und die damit verbundene automatische Skalierung von Prozessbildern macht es nun möglich, dass Anwender künftig nicht mehr an eine bestimmte Bildschirmgröße gebunden sind, sondern alle gängigen Formate und Auflösungen einsetzen können. Die Bedienbilder können zudem in beliebigen Layouts angeordnet und skaliert werden. Mit der neuen App Batch View ist eine integrierte Sicht auf laufende und abgeschlossene Prozesse möglich. Hierbei werden beispielsweise Protokolldaten, Trendkurven, Handeingriffe und Störungen für einen ausgewählten Prozess auf einer Seite übersichtlich dargestellt. Auch in Sachen Cyber-Security profitieren die Nutzer dank einer umfangreichen Systemhärtung: Beispielsweise erfolgt eine Deaktivierung der für die Anlagenbedienung nicht relevanten Betriebssystem-Funktionen, sofern diese potenzielle Angriffsmöglichkeiten bieten könnten.

Das Release 4.0 wird ab sofort mit allen neuen Botec F1 Systemen ausgeliefert. Auch Bestandskunden haben die Möglichkeit, durch ein Update bzw. bei älteren Systemen eine Aufrüstung auf das Release 4.0 von den Neuerungen der aktuellsten Version zu profitieren.

 

Anja Hoffrichter / moproweb

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