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Mit „Energie-Management 4.0“ Kosten sparen

Datum: 06.11.2021Quelle: Kapsch BusinessCom

Der Ausstoß von CO2 kostet die Wirtschaft mit Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele mehr Geld. Insbesondere in der Industrie gilt es jetzt, den Energieverbrauch auf das nötige Minimum zu beschränken und den CO2-Fußabdruck zu optimieren. Die Fachleute von Kapsch BusinessCom helfen mit dem digitalen „Energie-Management 4.0“, verstecktem Verbrauch auf die Spur zu kommen und mit der vernetzten Fabrik Kosten zu sparen.

„Unternehmen, die ihre Energie-Effizienz steigern wollen, sollten im ersten Schritt ihren aktuellen energetischen Fußabdruck messen“, sagt Roland Ambrosch, Bereichsleiter Digital Factory bei Kapsch BusinessCom. Der Schlüssel dazu sind moderne Sensoren, die Energie-Lecks oder unnötige Stand-By-Verbräuche aufdecken. „Mithilfe von Sensortechnik erfassen wir in Fertigungsprozessen häufig den versteckten Verbrauch von beispielsweise Strom, Flüssigkeiten oder Druckluft.“

 

Automatisiertes Energiemanagement

Sind solche Kostentreiber im Rahmen eines „Energie-Monitorings“ identifiziert, lässt sich der Verbrauch anschließend digital gesteuert an die jeweiligen Maschinen- und Auftragsdaten exakt anpassen. An dieser Stelle setzt die intelligente Produktion an: Beginnend bei den größten Energieverbrauchern werden alle Prozesse so aufeinander abgestimmt, dass nur die tatsächlich notwendigen Ressourcen eingesetzt werden.

 

Kostenersparnis von 20 Prozent durch Fine-Tuning der Prozesse

„In der Praxis erleben wir beispielsweise bei der Zerspanung oder in der Kunststoff-  und Lebensmittelindustrie häufig, dass sich bei Kühl- und Heizprozessen ein großer Effizienz-Hebel ansetzen lässt – besonders beim Jahreszeitenwechsel gibt es hier großes Einsparpotential.“, sagt Ambrosch. Werden nur die tatsächlich benötigten Temperaturen erreicht, lassen sich Energie-Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielen.

 

Rest-Energie nachhaltig nutzen

Jede freigesetzte Tonne CO2 wird in der EU künftig mit regulatorischen Kosten zu Buche schlagen – damit steigt der Druck, die Energieströme in der Produktion zu optimieren. Die eingesparte – und häufig schon bezahlte – Restenergie lässt sich zudem nachhaltig nutzen: etwa für E-Mobilität oder die Herstellung von Wasserdampf.

 

Carbon Footprint ist Wettbewerbsvorteil

Schon heute dient der Carbon Footprint als wichtiges Auswahlkriterium – beispielsweise bei der Auftrags- oder Kreditvergabe. „Unternehmen, die ihr Energiemanagement systematisch optimieren, verbessern ihren CO2-Fußabdruck – das ist ein zunehmend wichtiger Wettbewerbsvorteil, um Kunden, Partner oder Lieferanten zu gewinnen. Dieser Trend wird mit der CO2-Bepreisung noch an Fahrt gewinnen“, sagt Ambrosch.

Roland Sossna / moproweb

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